Man sieht nur mit dem Herzen gut!

2016-01-26 15.15.39

Gelegentlich ertappe ich das Leben dabei, wie es mich an der Nase herumführt. Meistens ein wenig zu spät, um ganz unbeschadte aus der Nummer herauszukommen aber immer noch rechtzeitig, um die richtige Entscheidung zu treffen. An dieser Stelle wäre es von Vorteil schon zu wissen was die richtige Entscheidung ist. Ich behauptet, dass man das immer erst rückblickend weiß. Wie gehe ich also damit um, wenn mich das Leben an eine Kreuzung führt, an welcher ich inne halte und mich frage, was nun wohl das richtige wäre? Warten, ein Lied trällern und hoffen, dass man abgeholt wird, von jemandem der weiß wolang es für einen geht. Das wäre aber dann nicht selbstbestimmt und damit nicht zufriedenstellend. Also, links laufen, schnell alles beäugen, zurücklaufen, nach rechts abbiegen, sehen, dass es links besser war und völlig abgehetzt wieder den Rückzug antreten, um links dann das verpasst zu haben, was vielleicht wichtig gewesen wäre. Auch blöd.

Wenn man an dieser Stelle ganz ehrlich zu sich selbst ist weiß man eigentlich schon wohin es gehen soll. Es ist niemals Gewissheit, sondern das kleine Gefühl, das wie ein kleines Licht den Weg erhellt auf dem man geht und Zeichen dafür ist, dass man ihm folgen soll, am besten kopflos und frei von Bedenken. Nun ist man ja Mensch und denkt – meistens zumindest- und hinterfrägt das ein oder andere. Denn seit man die Teenietage hinter sich gelassen hat und damit auch die ein oder andere Erfahrung machen durfte, mahnt der innere Zeigefinger zur Vorsicht. Wer jetzt auf die Schnauze fällt, verliert nicht mehr nur seine Milchzähne.

Warum das Leben in diesem speziellen Fall mal wieder genau dann zugeschlagen hat, während man sich in entspannter Sicherheit wägte, ist auch klar. Es würde ja der Überaschungseffekt fehlen und damit der Zirkus im Gehirn, die Grauhaarproduktion und die Herzaussetzer, die unumgänglich für ein entspanntes Leben und eine langanhaltende Gesundheit sind.

Ich glaube es ist die Herausfoderung konditionierte Ängste bei Seite zu legen und dem Gefühl zu folgen, immer in der Hoffnung, dass einem niemand das Lichtlein auspustet und einen alleine im Dunklen stehen lässt.

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