Sado, Ceso und Sebo

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Letzten Donnerstag machten sich die Mädels und ich auf zu einer neuen Competition. Challenge – alles auf der Getränkekarte testen was irgendwie typisch türkisch ist. Als Location dafür wählten wir das Café Sados im Künstlerviertel Cihangir. Ein chilliger place-to-be mit vielen selbstgemachten Dingen, in dem es nach dem Shop in Shop Prinzip viel zu entdecken und zu kaufen gab. So sind neben der üblichen Dekoration selbstgebastelte Lampen aus alten Weinflaschen und Schlüsselanhänger aus Korken zu finden. Bunt, kreativ, schön anzusehen…Künstlerviertel eben.

Gestartet haben wir mit dem obligatorischen Schwarztee aus den bekannten kleinen Gläschen, jedoch konnte ich geschmacklich keinen großen Unterschied zu dem in Deutschland ausgeschenkten türkischen Tee feststellen. Als nächstes war der Mocca an der Reihe und obwohl es mir widerstrebt meinen Kaffee mit Zucker zu süßen, Sado hat recht, mit einem Zuckerwürfel schmeckt er tatsächlich besser. Pünktlich zum Raki gesellte sich Ceso, ein Freund der Mädels zu uns. Es wurde festgestellt das mein Name viel zu lange ist, ein neuer Spitzname musste her. So wurde ich kurzerhand, um der Klangfolge treu zu bleiben, Sebo getauft. Anscheinend ist der Name in der orientalischen Welt recht geläufig. Hoch die Gläser auf den neuen Spitznamen. Der Raki wird hier mit Wasser verdünnt getrunken, was ihm eine milchige Farbe verleiht und umgangssprachlich auch als ‚Löwenmilch‘ (aslan sütü) bezeichnet wird.

Aber ohne Essen kein Trinken. So wurden Platten mit verschiedenen Sorten an Käse und Gemüse aufgetischt. Eine wahre Gaumemfreude. Interessant ist, dass immer alles was auf dem Tisch steht allen gehört. So ist es kein Problem, wenn zufällig noch jemand bekanntes vorbeikommt und sich dazu setzt (was gefühlt alle fünf Minuten vorkommt). Man bekommt einen Raki vorgesetzt und eine Gabel in die Hand gedrückt und ist bereit sich am Austausch des neuesten Klatsch und Tratsch zu beteiligen. Es ist alles sehr unkompliziert. Ein ähnliches Szenario war auch beim türkischen Frühstück am Samstag im Namli Gurme im Karaköy-Viertel zu beobachten. Erstmal wussten die Kellner gar nicht wohin mit den Platten voller Aufstrich, Wurst und Käse sowie Rührei in allen Variationen und später wohin mit den zusätzlichen Stühlen für die Nachzügler.

Nach einem kühlen Efes zum Abschluss einer gelungenen Competition bekommen heute nicht die Mädels ein Bild, sondern ihr.

Sebo 🙂

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