Mainzhatten – warm & kalt

Das letzte Wochenende lockte mich beruflich nach Mainz und ich hatte Glück – das Wetter hielt was es versprach und ich beschloss den Freitagspätnachmittag durch die Straßen zu flanieren und die Sonne zu genießen. Kaum möglich, dass ich innerhalb kürzester Zeit schon bestimmt fünf Mal in Mainz war und es nie geschafft habe auch nur kurz durch die Altstadt zu bummeln.

Ein leckeres Zitroneneis und eine ausgiebige Schaufenster-Shopping-Tour später, saß ich im ‚Gaumenschnaus‘ (nein, hier habe ich mich ausnahmsweise nicht vertippt, der Besitzer heißt Günter Schnaus, ihr wisst schon – Wortspielerei) gegenüber vom Augustinerkeller. Ein sonniger Freitagabend in Rheinland-Pfalz, wer würde da schon etwas anderes bestellen als ein Weißweinschorle. Und die Pälzer wissen ja wie man anständig trinkt. Containerschorle 0.4, Wasser-Wein-Verhältnis 1:4, kein Wunder sind das Frohnaturen. Ebenso eine war Günter, der Besitzer. Er redet mindestens genauso gerne wie ich und hat als Gastronom natürlich auch viel zu erzählen. Damit hatten wir unsere thematische Schnittmenge gefunden und ehe ich mich versah war das zweite Schorle leer und mein Magen zwischen den Beinen.

Es war an der Zeit etwas Essbares aufzutreiben. Mit einer Restaurantempfehlung von Günter und einer Einladung zur später stattfindenden Weinprobe im Gaumenschnaus machte ich mich auf den Weg zum Holzhof.

Ein Steak mit Salat später sah die Welt schon wieder ganz anders aus und ich setzte mich in den hinteren Raum des Lokals, um meinem Laster nachzukommen. Rotwein zum Fleisch, Zigarette zum Wein und schnell hat man so auch neue Raucherfreunde gefunden. Eric und Denise, beide Flugbegleiter. Ein kurzes Kennenlernen und paar witzige Geschichten später, waren wir nicht mehr zu dritt sondern zu fünft und ehe ich mich versah, saßen wir im Taxi auf dem Weg zur Uniparty unter dem Motto „Warm ins Wochenende“. Ich denke, ich kann mir weitere Ausschmückungen sparen, wenn ich euch erzähle, dass ich an der Kasse meinen ganz eignene Stempel mit dem Aufrduck ‚Homolette‘ bekam. Ohne mich in Details verlieren zu wollen – es war eine fabelhafte Feierei mit drei wunderbaren Jungs und Denise. Ich freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen.

Vicky

 

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