Auf der Sonnenseite

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Begonnen hat das letzte Wochenende mit blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein, so wie jeder Tag seit hier ich in Istanbul bin. Ein perfekter Tag um an den Bosporus zu gehen. Wie immer gesellte sich auch der Hunger rasch dazu, also auf in eines der Lokale, die sich auf der Galatabrücke aneinander reihen. Das von uns auserwählte ziert sich mit Patchwork-Sesseln in Rottönen, die genau so bequem sind wie sie aussehen.

Kaum sitzen wir beginnt auch schon das übliche Ritual: alle fangen an in ihren Taschen/Rucksäcken nach den Ladegeräten zu suchen. Der Kellner bringt die Getränke und sammelt die Handys ein, um sie mit Strom zu versorgen – auch eine Art der den Handys gezollten Ablenkung vorzubeugen.

Er kommt wieder mit den bestellten Fischbrötchen, einer Spezialität der Region. Ein erwärmtes Fischfilet im Brötchen mit Salat, Tomate und Zwiebeln. Sehr lecker, dazu ein Efes, perfekt.
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Nach dem Sonnenuntergang am Wasser war es an der Zeit weiterzuziehen. Der singende Wirt vom Kum Sanati lud zu Jazz und Blues gemischt mit türkischen Songs. So ließen wir uns von entspannter Musik bei guten Gesprächen durch die 20 Grad milde Nacht tragen.
Am Sonntag kamen wir nach einer Tasse Cappuccino bei Starbucks auf die spontane Idee ans Meer zu fahren. Gesagt, getan und schon waren wir auf der Fähre in Richtung der asiatischen Seite Istanbuls. Nicht nur auf den Straßen herrscht reger Verkehr sondern auch auf dem Wasser. So schlängelten wir uns durch das gemächliche Gewusel aus kleinen und großen Schiffen und genossen den Ausblick auf die Skyline von Istanbul. Weiter ging es zu Fuß immer den Leuten hinterher die ebenfalls auf dem Weg an die Küste von Kadiköy waren. Ein kurzer Halt um etwas für das bevorstehende Picknick zu kaufen und schon fanden wir uns auf dem kleinen Grünstreifen entlang der Küste wieder, der zum Bersten gefüllt mit jungen Leuten war. Musik, Sport und Grillerei – absolute Festivalatmosphäre. Zum Abend hin zog der Himmel zu. Die Sonne ging, die Wolken kamen. Als wir uns auf den Rückweg machten fing es nach zwei Wochen Sonne tatsächlich an zu regnen…Zitat des Abends: „Lasst uns gehen, wenn er sagt es regnet bald, dann ist das so. Er kennt sich aus, er ist Deutscher.“
Basti
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