Kommt Zeit, kommt…

Blockaden sind da um sie aufzulösen, Hürden, um sie zu überwinden und Fragezeichen, um sie zu Ausrufezeichen zu machen. Und das kann durchaus ziemlich anstrengend sein. Vor allem dann, wenn man zu all dem Übel auch noch eine Frau ist.

Das Denkapparätchen läuft auf Hochtouren, aus dem Ohren qualmt es gewaltig und das Herzchen pfeift aus dem letzten Loch. Möglicherweise ist es auch die Lunge, in jedem Fall aber ein klares Zeichen von Überanstrengung.

Denn wenn man zu angestrengt an einer Sache festhält, dann is das ein wenig wie Leberwurst aus dem Päckchen pressen… ihr wisst was ich sagen will. Mama würde sagen: Kind, das tut man nicht! (ernste Miene, Zeigefinger auf Augenhöhe und die andere Hand feste in die Hüfte gestemmt). Recht hat sie. Alternativ dazu ist auch das Blümchen ein schönes Bild, dass man niemals einfach rausreißt, sondern gießt und liebevoll hegt und pflegt. Was ich hier eigentlich erzählen will? Ich habe Hunger, wann sind wir da, ich muss Pipi…uuuund jetzt, sind wir da? Manchmal liegt ein klein wenig Ungeduld in der Luft die mich umgibt und die ich einatme. Und hier kommen wir zur Aufgabe des Lebens. Lehren, dass der Glaube alles ist und lernen, dass Geduld eine Tugend ist.

Denn in der Zeit liegt der Zauber, der Prozess, das Verständis und all unsere Antworten. Sie ist das kostbarste Gut, das wir besitzen. Man kann sie uns rauben, wenn wir nicht auf sie achten, jemand kann sie dankbar annehmen, dem wir sie bewusst schenken, aber man kann sie niemals zurückdrehen oder vorspulen. Ich bin mit Sicherheit nicht alleine, wenn ich mich an der Stelle oute, dass ich manchmal gerne zurückreisen würde, um das ein oder andere rückblickend besser zu machen. Paradoxer Weise glaube ich aber auch fest daran, dass alles seine Gründe hat und für alles die richtige Zeit kommt. Eben nicht unbedingt dann wenn man etwas will oder weil man etwas will. So läuft der Hase eben nicht. Aber eins weiß ich gewiss, man sollte niemals bereuen. Denn am Ende liegt die Entscheidung immer bei uns selbst, wieviel Zeit wir verstreichen lassen, wir verschenken oder in eine Sache investieren. Das sind unsere ganz eigenen Zeitfenster. Je nach Wichtigkeit und Bedeutsamkeit der zugehörigen Komponente natürlich. Ich komme für mich zu dem Schluss, dass wir nur dann blockiert und von Fragezeichen umgeben sind, wenn wir diese Entscheidung unbewusst in andere Hände gelegt haben oder versuchen an der Zeit zu drehen.

Und wenn’s dem einen oder anderen dann doch mal zu lange dauert… gibt es ja immer noch Snickers.

Vicky

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